von: Daniel Weller
Unerklärlicher Einbruch
Aufgrund einer schwachen Defensivvorstellung ging Handball-Landesligist RE Schwelm beim 32:40 (13:17) gegen die HSG Schwerte-Westhofen unter. Damit nutzte das Team den Ausrutscher des HTV Sundwig-Westig nicht, um mit dem Tabellenführer gleichzuziehen.
Dabei starteten die Gastgeber gut in die Partie. 7:4 hieß es nach gut neun Minuten, die Schwelmer hatten die Partie im Griff, standen sicher in der Abwehr und setzten sich vorne immer wieder effizient durch. Doch nach zehn Minuten folgte der Einbruch, unerklärlich, plötzlich und drastisch. „Alles das was wir in den letzten Wochen gut gemacht und uns vorgenommen haben, haben wir dann vermissen lassen“, stöhnte Spielertrainer Christian Wojtek. Überhastet die Abschlüsse und eine Rückzugsbewegung, die so gut wie nicht mehr funktionierte.
Die schnellen Alexander Nickolay und Alexandr Denissov zogen der RE mit zahlreichen Tempogegenstößen den Zahn. Präzise bedient tauchten sie immer wieder frei vor Keeper Robin Schäfer auf, der nach guter Anfangsphase von seinen Vorderleuten allein gelassen wurde. Nach der Pause stellte sich keine Besserung ein. Munter liefen die Gäste ihre gefährlichen Konter, während das Schwelmer Tempospiel nie ins Rollen kam. „Egal wer gespielt hat, jeder hat sich in das gleiche Muster eingereiht“, so Wojtek nach der Partie. Immerhin versuchten die Gastgeber noch das Spiel in den Griff zu bekommen, allen voran Björn Rauhaus stemmte sich mit aller Macht gegen die drohende Pleite.


