Schlussphase besiegelt Niederlage

Nach einem unerklärlichen Einbruch in den Schlussminuten kassierte die RE Schwelm eine bittere Niederlage gegen den TuS Volmetal II.

Nach einem unerklärlichen Einbruch in den Schlussminuten kassierte die RE Schwelm eine bittere Niederlage gegen den TuS Volmetal II.

Die Schwelmer mussten erneut ohne mehrere Leistungsträger auskommen und bekamen Unterstützung von Patrick Schmidt aus der zweiten Mannschaft. Im Duell des Dritten gegen den Zweiten lieferten sich beide ein enges Rennen mit einigen Führungswechseln. Die Schwelmer zeigten im Rahmen ihrer personellen Möglichkeiten eine ordentliche Leistung. Im Angriff erlaubten sie sich einige einfache Fehler, bügelten diese aber mit einer guten Deckung und einem starken Jan-Lukas Pape im Tor wieder aus.

Die Folge war eine knappe Pausenführung, die sie bis weit in den zweiten Durchgang behaupteten. Dabei musste die RE die Hinausstellung von Theo Bezirgiannis verkraften (41.), auf der anderen Seite flog Steven Christoph Scholl nur wenige Minuten später vom Feld. Bis zur 50. Minuten lagen die Kreisstädter beim Stand von 22:18 auf Kurs. In den letzten zehn Minuten lief überhaupt nichts mehr zusammen bei der RE. Im Angriff trafen sie falsche Entscheidungen, fabrizierten leichteste Fehler und ließen freie Würfe aus. Die Absprache in der Deckung funktionierte auch nicht mehr, die Volmetaler wurden zu einfachen Abschlüssen eingeladen. Die Unsicherheiten bekamen die Hausherren nicht mehr aus ihrem Spiel, der TuS holte sich mit einem späten 6:1-Lauf noch den Auswärtssieg.

RE-Coach Jörg Rode zeigte sich nach dem Spiel verärgert über die chaotische Schlussphase seines Teams. „Die ersten 50 Minuten waren in Ordnung. Danach haben wir gar nichts mehr hinbekommen, Absprachen wurden nicht eingehalten. Wir haben einfach kopflos gespielt.“

Quelle: WP.de