Rückschlag im Kampf um Platz drei für Schwelm

Das hat sich RE Schwelm anders vorgestellt. Bei der ersatzgeschwächten HSG Hohenlimburg setzte es eine 23:26-Niederlage.

Starker Hohenlimburger Keeper: Rene Kind (hier gegen Marc Kleinschmidt). Foto: Heinz Werner Schroth

Die Landesliga-Handballer der TG RE Schwelm haben im Kampf um Rang drei einen Rückschlag erlitten. Bei der ersatzgeschwächten, weil auf den Klassenverbleib der Bezirksliga-Reserve fixierten HSG Hohenlimburg, setzte es eine 23:26 (12:13)-Niederlage, die auf eine schwache Offensivleistung zurückzuführen ist. „Mit 26 Gegentoren kann ich leben, aber was wir vorne gebracht haben, war einfach zu wenig“, so ein ziemlich enttäuschter RE-Trainer Jörg Rode.

Den Gastgebern war anzumerken, dass es für sie noch um Punkte zur vorzeitigen Klassensicherung ging. Sie setzten auf eine kompakte und energisch zupackende Abwehr und profitierten davon, dass die Schwelmer zu bedächtig und trotzdem fehlerhaft kombinierten. Und wenn sie mal in günstige Wurfposition kamen, scheiterten sie oft an Keeper Kind, der in Halbzeit eins acht Glanzparaden zeigte und damit doppelt so viele wie sein Gegenüber Jan-Lukas Pape. Dies war eine der Hauptgründe dafür, dass RE kein Mal in Führung gehen konnte.

Aber immerhin gelang es, bedrohlich zu werdende Rückstände (5:3, 8:5) zu egalisieren. Vor allem Theo Mperzigiannis sorgte mit seinen vier Treffern bis zum 12:12 dafür, dass noch gute Aussichten auf eine Wende vorhanden waren, obwohl die Abwehrarbeit vor allem gegen den angeschlagenen Kreisläufer Hollatz (fünf Tore) unzureichend war. Tatsächlich gelang es, diese defensive Baustelle zu beheben, aber dafür ergaben sich andere Lücken, die Bovensmann (4), der mit einem Doppelschlag das 19:15 besorgte, und der Halblinke Waschk (3) nutzten.

Noch aber war Zeit genug. Und Bastian Möller (Gegenstoß), Nazif Dadayli und Mperzigiannis sorgten binnen drei Minuten für das 19:18. Zum Ausgleich sollte es aber nicht reichen. Das Siebenmetertor von Marc Kleinschmidt zum 24:22 beantwortete die HSG postwendend und setzte auch, als Ruben Köhrer zum 26:24 verkürzt hatte, den Schlusspunkt unter eine insgesamt mäßige Partie. „Wir konnten 70 Angriffe fahren, aber unsere Ausbeute war einfach schlecht“, so Rode.

Quelle: WP.de