Derbe Pleite für RE gegen Abstiegskandidaten

RE Schwelm -
VfS Warstein 20:32 (11:17)

RE Schwelm: Litzki, J.-L. Pape; Fähmel 6, Bezirgiannis 5, Köhrer 5/2, Dadayli 2, Wernscheidt, Monsees je 1, Göbel, Altenhenne, Ohrmann, Möller, Arndt.

In eigener Halle kassierte die RE Schwelm gegen den VfS 59 Warstein eine heftige 20:32 (11:17)-Niederlage.

In eigener Halle verpassten es die Schwelmer, den Negativtrend der vergangenen Wochen zu beenden. Der Tabellenvorletzte reiste mit voller Besetzung an und zeigte von Anfang an den Willen, die Punkte aus der Kreisstadt zu entführen. Defensiv standen sie mit Jonas und Lars Schmidt im Mittelblock sehr gut, Keeper Niklas Schmidt wusste ebenfalls zu überzeugen. Die RE hielt nur in den ersten knapp zehn Minuten bis zum 4:4 mit. Dem VfS gelangen angeführt von Boban Ristovic und Lars Schorlemer, welche die Schwelmer zu keiner Zeit in den Griff bekamen, sechs Treffer in Serie, von denen sich die RE im weiteren Spielverlauf nicht mehr erholte.

Auch im zweiten Durchgang erwischten die Hausherren eine Schwächephase und blieben vom 14:20 (37.) bis zum 14:27 (49.) mehr als zehn Minuten ohne eigenen Treffer. Dabei leisteten sie sich einfachste technische Fehler und ließen klarste Torchancen ungenutzt. In der Deckung ließen sie den nötigen Zugriff vermissen, die Warsteiner erarbeiteten sich mit ihrem druckvollen Spiel viele klare Chancen, während die RE die gegnerische Deckung nicht ernsthaft in Bewegung brachte. Die Gäste spielten ihren Stiefel bis zum Abpfiff konsequent runter und waren an diesem Tag das in allen Belangen bessere Team. RE-Trainer Jörg Rode war nach dem Spiel bedient ob der Leistung seiner Mannschaft. „Wir haben wie in den letzten Wochen mit viel zu wenig Druck gespielt. Warstein hast gezeigt, mit welcher Einstellung man in so ein Spiel geht und absolut verdient gewonnen.“

Warstein hat wieder Hoffnung

Warstein kann sich dank des überraschend deutlichen Erfolgs über die RE wieder berechtigte Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen. Drei Spieltag vor Saisonende rangieren die Bierstädter in der Tabelle zwei Punkte hinter der HSG Schwerte/Westhofen und nur noch einen hinter dem HSV Herbede. Für die Schwelmer hingegen geht es in den letzten drei Begegnungen gegen Lüdenscheid, Menden und Hombruch nur noch darum, sich vernünftig in die Sommerpause zu verabschieden.