Steigerung reicht nicht – 6. Pleite in Serie für RE

HSG Lüdenscheid - RE Schwelm 31:27 (14:14)

RE Schwelm: J.-L.Pape, Wernscheidt; Köhrer (10), Bezirgiannis (7), Fähmel, K.Kliche (je 3), Möller (2), Monsees, Kleinschmidt (je 1), Ohrmann.

Trotz einer guten Leistung musste sich die RE Schwelm mit 27:31 (14:14) bei der HSG Lüdenscheid geschlagen geben.

Nach den schwachen Auftritten der letzten Wochen zeigte die Schwelmer eine klare Steigerung und boten dem Favoriten lange Zeit Paroli. Trotz kleinem Kader mit nur acht Feldspielern kamen sie gut in die Partie und boten der HSG ein Spiel auf Augenhöhe. Die RE stand gut in der Deckung, leistete sich offensiv aber zu viele einfache Fehler und lud die Lüdenscheider so zu Tempogegenstößen ein.

Nachdem im ersten Spielabschnitt die Führung mehrfach wechselte, gingen die Hausherren in Halbzeit zwei schnell mit drei Toren in Front. Nach einer Auszeit hielten die Gäste wieder besser mit und waren beim Stand von 21:19 zugunsten der HSG in Überzahl. Trotz einem Mann mehr kassierten sie zwei unnötige Gegentreffer. Den Vorsprung behauptete die HSG über den Rest des Spiels. Die RE verpasste es in den entscheidenden Momenten ihre Chancen zu nutzen und musste sich am Ende aufgrund eines guten Dutzends Kontertoren knapp geschlagen geben.

Beim Debüt von Kevin Kliche konnte RE-Coach Jörg Rode mit der Mentalität seiner Mannschaft durchaus zufrieden sein. „Das war in Sachen Kampf und Einstellung eine klare Steigerung zu den letzten Wochen“, resümierte er nach dem Spiel. „Wir haben vorne leider zu viele Fehler gemacht und Gegenstöße bekommen, um hier etwas mitzunehmen.“

Hombruch macht den Aufstieg klar

In der Tabelle sind die Schwelmer nach der sechsten Niederlage in Serie inzwischen im Niemandsland angelangt. Zwei Spieltage vor dem Saisonende rangiert die RE auf dem achten Platz. Perfekt ist dagegen seit diesem Wochenende der Aufstieg des TuS Westfalia Hombruch. Die Dortmunder gewannen in eigener Halle souverän mit 35:23 gegen den TV Olpe und stehen damit nach einer beeindruckenden Saison zwei Spieltage vor Schluss uneinholbar auf dem ersten Platz.