Versöhnlicher Heim-Abschluss von RE Schwelm

RE Schwelm – SG Menden II 36:24 (21:11)

RE Schwelm: J.-L. Pape, Wernscheid – Köhrer (11/1), Möller (8), Bezirgianniss (6), Kleinschmidt (5/3), Fähmel (4), Göbel (1), Ohrmann (1), Arndt, Monsees, Dadayli.

Mit dem 36:24 (21:11) gegen die SG Menden Sauerland Wölfe II gelang der RE Schwelm ein versöhnlicher Abschluss vor eigenem Publikum in dieser Saison der Handball-Landesliga.

Von Beginn hoch konzentriert

Nach zuletzt sechs Niederlagen zeigten die Kreisstädter eine eindrucksvolle Reaktion. Von Anfang an traten sie hochkonzentriert auf und drückten dem Spiel mit einer starken Deckung ihren Stempel auf. Auch offensiv zeigten sie eine Steigerung zu den letzten Wochen, gingen druckvoll auf die Nahtstellen und sorgten mit viel Tempo für Lücken in der Deckung der SG. Bis zum 10:8 (14.) blieben die Gäste noch in Schlagdistanz. Die RE schaltete noch einen Gang hoch, erzielte zahlreiche Gegenstoßtore und ging über 17:10 (22.) bis zur Halbzeitpause zweistellig in Führung.

Im zweiten Durchgang bot sich den Zuschauern das gleiche Bild. Die RE leistete sich einige kleinere Aussetzer in der Deckung, konnte sich aber auf das hervorragende Torhütergespann Jan-Lukas Pape und Dhany Wernscheid verlassen. Offensiv erzeugten sie bis zum Abpfiff Druck und boten dem Publikum zum Abschluss noch einige schöne Szenen. Nach dem Ende des Negativlaus war Trainer Jörg Rode erleichtert und hochzufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft. „Die Jungs haben das sehr gut gemacht. Wir haben uns einiges vorgenommen und das auch sehr gut umgesetzt. Alle haben nochmal ihre Spielzeit bekommen, das war in eigener Halle ein schöner Abschluss“, so Rode, der sich noch bei den Fans bedankte. „Auch in den schlechten Phasen haben sie uns unterstützt, wir hoffen, dass es nächste Saison so weiter geht.“

Mit Marc Kleinschmidt und Nazif Dadayli verabschiedeten die Kreisstädter nach der Schlusssirne zwei verdiente Spieler. Der Sportliche Leiter Lars Günther erinnerte sich mit den lobenden Worten: „Beide sind in einer schwierigen Situation gekommen und haben immer alles für den Verein gegeben. Sie waren absolute Vorbilder, bei denen wir uns für ihren Einsatz für die RE Schwelm von Herzen bedanken wollen.“