Rote Erde steigert sich im zweiten Abschnitt zum dritten Sieg

Schwer tat sich Handball-Landesligist RE Schwelm lange im Heimspiel gegen die HSG Lüdenscheid

Dank einer Leistungssteigerung nach der Pause setzte sich die RE Schwelm mit 26:20 (10:9) gegen die HSG Lüdenscheid durch. In Abwesenheit von Trainer Jörg Rode mühten sich die Hausherren in der Anfangsphase. In der Deckung ließen sie Phil Lausen zu leichten Würfen kommen, vorne fanden sie nicht zu ihrem Tempospiel. Im aufgebauten Angriff hatten sie mit der 5:1-Deckung der HSG Probleme und liefen lan-ge einem Rückstand hinterher. Auch in puncto Chancenverwertung taten sich die Gastgeber in Durchgang eins schwer.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel zunächst offen. Die Gäste hielten mit ihrer aggressiven Abwehrarbeit gut mit und glichen Mitte der zweiten Hälfte zum 15:15 (43.) aus. Danach stand die Deckung der RE besser, wodurch sie zu einigen Gegenstößen kamen. Dazu konnten sie sich auf Spielmacher Yannick Brockhaus verlassen, der mit zwei Treffern in Serie zum 22:17 (53.) für die Vorentscheidung sorgte.

Dank der Steigerung nach der Pause war der Sieg der Schwelmer verdient, auch wenn einige Ab-läufe im Spiel der RE noch nicht optimal funktionierten. „Wir haben in der Deckung am Anfang zu viele Fehler gemacht. Als wir die abgestellt haben sind wir ins Laufen gekommen und uns abset-zen.“, so RE-Akteur Bastian Möller nach dem Abpfiff.

Quelle: WP Druck