RE Schwelm will klare Verhältnisse

Mit einem Sieg gegen Zweiten würden Kreisstädter den Vorsprung auf sechs Punkte vergrößern.

Angespannt, zuversichtlich, voller Vorfreude: RE-Trainer Jörg Rode (3v.l.). Foto: Michael Scheuermann

In der Handball-Landesliga endet am Sonntag die Hinrunde mit einem Knaller. Denn in Schwelm kommt es zum Spitzenspiel des Tabellenführers gegen den Zweiten. In der Ennepetaler Kreissporthalle will der Neuling an eine erfolgreiche Hinrunde anknüpfen.

Besser kann ein Handballjahr nicht beginnen. Im letzten Hinrundenspiel treffen am Sonntag (18 Uhr, Dreifachhalle) die verlustpunktefreie TG RE Schwelm auf ihren ersten Verfolger HVE Villigst-Ergste. Die Gäste rangieren mit 20:4 Punkten hinter der RE und möchten die Chance nutzen, das Rennen um die Tabellenspitze wieder spannend zu machen. Für die Hausherren bietet sich die Möglichkeit, vorerst für klare Verhältnisse in der Liga zu sorgen. Entsprechend groß ist die Vorfreude auf den Handball-Leckerbissen im Lager der Gastgeber. „Das ist ein klasse Ereignis. Die Mannschaft ist heiß, alle freuen sich auf das Spitzenspiel. Und natürlich wollen wir unsere weiße Weste wahren“, äußert sich RE-Coach Jörg Rode.

Die Gäste überzeugten in dieser Saison mit einer bestens ausgebildeten, spielstarken jungen Mannschaft. Sie sind auf vielen Positionen torgefährlich, beherrschen in Angriff wie Abwehr verschiedene Systeme und zeigen einen sehr guten Tempohandball. Die Schwelmer strotzen ihrerseits vor Selbstvertrauen angesichts von zwölf Siegen aus zwölf Spielen. Gerade der Auftakt nach längerer Pause birgt jedoch Gefahren, zumal gegen einen derart starken Gegner. Rode hat einige angeschlagene Spieler in seinen Reihen, hofft aber, am Sonntag auf alle Akteure zurückgreifen zu können. Von seinem Team fordert er, an die über weite Strecken sicheren Deckungsleistungen der Hinserie anzuknüpfen und dem gegnerischen Angriff so den Zahn zu ziehen. Im Angriff sollen Gegenstöße zu leichten Toren führen, im aufgebauten Angriff einfache Fehler gegen die aufmerksame Abwehr des HVE vermieden werden. Ein weiterer Pluspunkt könnte der Heimvorteil sein. „Wir spielen zuhause, das wollen wir natürlich nutzen und hoffen auf einige Unterstützung“, freut sich Rode auf die Partie.

Quelle: WP.de