Es ist angerichtet für Derby und Spitzenspiel in Ennepetal

Voerde daheim noch unbesiegt. RE Schwelm in der Saison noch verlustpunktfrei. Zwei starke Defensiven

Die Voraussetzungen für ein packendes Derby und Spitzenspiel der Handball-Landesliga könnten kaum besser sein. Auf der einen Seite der bärenstarke Aufsteiger aus Voerde. Mit dem Ziel Klassenerhalt in die Landesliga gegangen, stehen sie nach sieben Siegen in Serie und einer Bilanz von 22:10 Punkten auf einem großartigen vierten Tabellenplatz. In eigener Halle entschied das Team von Trainer Kalla Paukstadt alle acht Begegnungen für sich: „Schwelm ist der Favorit, aber wir sind selbstbewusst.“ Mit der RE kommt das in dieser Saison dominierende Team der Liga. 16 Spiele, 16 Siege, zuletzt ein klarer Erfolg gegen den Dritten Schwerte-Westhofen. Die Kreisstädter kommen mit dem klaren Ziel, ihren komfortablen Vorsprung an der Tabellenspitze zu behaupten. „Wir wissen, wie stark sich Voerde aktuell präsentiert, gerade in eigener Halle“, zollt RE-Coach Jörg Rode der Arbeit des Gegners großen Respekt. In eigener Halle ist Voerde bislang unbesiegt. Die Schwelmer stellen die beste Deckung der Liga, überzeugen mit schnellem Spiel nach vorne und können sich häufig auf die individuelle Klasse ihrer erfahrenen Akteure verlassen. Auch die Voerder machten in dieser Spielzeit große Fortschritte in der Abwehrarbeit, mit ihren jungen Spielern ist das Konterspiel ihre größte Waffe im Angriff. „Schwelm hat viele gefährliche Spieler in seinen Reihen. Für uns wird es nur über eine sehr gute Abwehrleistung funktionieren“, ist sich der Coach der Heimmannschaft sicher. Ähnlich geht Paukstadts Gegenüber in die Begegnung. „Die Abwehr war bislang immer unsere große Stärke. Das müssen wir auch gegen Voerde beweisen und dürfen ihnen keine leichten Abschlüsse erlauben.“

Quelle: WP Online